Management

MERIT - der Rohstoffpartner

Das MERIT-Rohstoffmanagement befasst sich – als integrativer Bestandteil der drei MERIT-Säulen Beratung, Management, Handel – mit der Handhabung, Steuerung und Optimierung des Rohstoffrisikos eines Unternehmens. Von der Komplettabwicklung bis hin zur Signalgebung und Eindeckungsoptimierung wird hier ein breiter Bereich an Risiko- oder Preismanagement-Aufgaben abgedeckt. In den Bereich Management fallen aber auch Themenschwerpunkte, wie Lagerfinanzierung und Lagermanagement.

Exposuremanagement

Die aktive Steuerung des Unternehmensrisikos

Zeitnahes, aktives Exposuremanagement ist einer der wichtigsten Grundpfeiler der strategischen Unternehmensführung. MERIT bietet hier eine breite Palette vom Exposurerisiko-Reporting über Teilexposure-Management bis hin zur kennzahlengesteuerten externen Exposuresteuerung an.

Overlaymanagement

Erarbeitung geeigneter Hedgeinstrumente

Oftmals sind Teilfertigprodukte oder Materialqualitäten nicht direkt über standardisierte Börseprodukte abzusichern, wie dies zum Beispiel bei Legierungen oder petrochemischen Stoffen oftmals der Fall ist. MERIT stellt hier auf die Produktpalette individuell abgestimmte Absicherungsbaskets zusammen und entwickelt mit dem renommierten Index-Haus FTSE gemeinsam physisch basierte Rohstoffindices.

Lagermanagement

Lagerabsicherung und Stock-Financing

Oftmals ist in Rohstofflagern Liquidität gebunden, die dringend im Tagesgeschäft gebraucht wird. Durch die angespannte Finanzierungssituation infolge von Basel III und Bankenkrise stehen hier Unternehmen oftmals vor einem Liquiditätsengpass. Die MERIT-Gruppe bietet hier eine breite Palette von alternativen Finanzierungsmodellen an.

Metallmanagement

Stabile Erträge durch moderne Managementansätze

Unter Metallmanagement verstehen wir alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Preisrisken in Handel, in der Verarbeitung und in der Produktion von Metallen zu erfassen, zu analysieren, zu steuern und zu kontrollieren. Im Idealfall ist Metallmanagement integraler Bestandteil des strategischen Managements und gibt den Betriebs- bzw. Bereichsverantwortlichen einen permanenten aktualisierten Überblick über alle wesentlichen Risikopositionen und deren Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis, sowie mögliche Absicherungsstrategien.

Derart fundiert entwickelte Kurssicherungen bieten insbesondere folgende strategische Vorteile:

  • Geringeres Risiko (=Schwankungen)
  • Höhere Erträge (Zusatzerträge)
  • Mehr Flexibilität (Logistik, Marketing usw.)

Seit nunmehr fast 25 Jahren befassen wir uns mit Absicherungsmethoden internationaler Industriebtriebe. Waren zu Beginn unserer Tätigkeit noch reine Hedgetechniken und gelegentlich Tradingprogramme gefragt, so stehen jetzt aktives Risikomanagement ganz oben auf der Nachfrageliste. Reines Hedgen, also das Einfrieren der Rohstoffpreise, Währungskurse oder Zinssätze auf dem aktuellen Niveau ist den Unternehmen zu wenig und das Bewusstsein, damit auch die möglichen Zusatzerträge durch Kursschwankungen in die „richtige“ Richtung zu eliminieren, lässt Einkäufer wie auch Geschäftsführer nach aktiven Risikomanagement-Methoden Ausschau halten. Hier werden aus den verschiedenen Konzepten Pakete geschnürt, die dem Verwalter die Möglichkeit geben, entsprechend dem Unternehmensgegenstand, der Risikobereitschaft, der Gewinnsituation und natürlich auch der jeweiligen Marktsituation Strategien einzusetzen.

Energiemanagement

Langfristig orientierte Einsparungspotentiale nützen

Der ineffiziente Umgang mit Energie ist nicht nur schlecht für das ökologische Gleichgewicht, sondern treibt auch die Budgets für die laufenden Kosten in die Höhe. Der enorme Preisanstieg an den Öl- und Gasbörsen ist für viele Verbraucher seit Jahren bestenfalls ein Ärgernis und schlimmstenfalls existenzbedrohend. Nur ein kleiner Teil der Energiekonsumenten verwendet bereits Kurssicherungsinstrumente und erreicht damit eine Entkoppelung von Preisen und Kosten. Dabei ist strategisches Rohstoffmanagement keineswegs nur Großkonzernen vorbehalten sondern durch ihre einfache, transparente und effiziente  Abwicklung über Rohstoffbörsen auch für mittelständische Unternehmen leicht umzusetzen.

Energie- und Rohstoffmanagement werden weiterhin an Bedeutung gewinnen und zu einem zentralen Instrument der strategischen Unternehmensführung. Innerhalb der Rohstoffe dominieren die Energiemärkte, auf die fast zwei Drittel der Kurssicherungen entfallen, wobei sich Öl, Gas und Strom in etwa die Waage halten. Dann folgen die Metalle mit ca. 25 % Marktanteil und die übrigen Commodities.

Strategisches Energiemanagement sollte deshalb unbedingt langfristig orientiert sein und nicht in Einzelentscheidungen münden, die vielleicht das laufende Budgetjahr retten, aber die Katastrophe für die Folgejahre schon vorprogrammieren. Risikomanagement muss hier als Prozess verstanden werden, der basierend auf den Inputs von Unternehmensseite – geänderte Einkaufsvolumina, Produktinnovationen und Lieferantenkonditionen – und den Marktparametern – allen voran Volatilitäten, Terminspreads und Kursniveau.