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Vertrags- und Abrechnungsoptimierung

Überprüfung bestehender und historischer Ein- und Verkaufsverträge

Zusammenfassung

  • Untersuchung rohstoffabhängiger Ein- und Verkaufsverträge
  • Generelle Vertragsgestaltung, Vertragsstandardisierung
  • Zusammensetzung & Kalkulation der enthaltenen Rohstoffkomponenten
  • Prüfung Nebenkosten & Sicherungsgebühren
  • Adaptierung von Preisindikationen & Preisfixierungen
  • Historische Prüfung von Abrechnungspreisen
  • Aufdeckung von Fehlern in der Kalkulation
  • Unterbreitung von Optimierungsvorschlägen
  • Coaching Einkauf hinsichtlich Rohstoffmärkte

Beschreibung

Im MERIT-Contracting wird das Vertragswesen des Kunden unter die Lupe genommen. Wichtige Beschaffungs- und Absatzverträge stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Die Unterstützung beginnt hier bei vertraglichen Neuabschlüssen, die Rohstoffkomponenten enthalten, geht über die Analyse der bestehenden Vertragsstruktur und reicht bis zur historischen Rückrechnung zur Kontrolle der Einhaltung von Abrechnungsmodalitäten. Als Beispiel seien hier Energielieferverträge, die zur Neuverhandlung anstehen, die preisfixierte Komponentenbeschaffung von metallurgischen Teilen oder aber auch absatzseitig die laufende Unterstützung bei Kundengesprächen, bei denen es um die Bepreisung des Rohstoffanteils geht, genannt.

Darüber hinausgehend unterstützt MERIT auch bei der Standardisierung des Vertragswesens und hier insbesondere bei der klaren Trennung von Wertschöpfungs- und Rohstoffanteil. Zu dieser Vereinheitlichung zählen weiters ein gezielter KnowHow-Aufbau im Vertrieb und die laufende Versorgung des Einkaufs mit aktuellen Marktinformationen und -argumentationen. Auch Legierungsbewertungen und die vertragliche Abbildung von Produktbaskets fällt unter das Thema Contracting. Im Fall von Vertragsstreitigkeiten und Unstimmigkeiten bei der Rohstoffabrechnung, beispielsweise bei der Verknüpfung mit etablierten Rohstoffindizes, kann MERIT als unabhängiger Schlichter oder Berater fungieren. Ziel ist eine transparente Darstellung der Rohstoffkomponente und eine marktnahe Beurteilung von Abrechnungsgepflogenheiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermeidung von Risiken, die sich aus dem Vertragswerk aus der Rohstoffabrechnung ergeben können. Im Hinblick auf das Risikoprofil einer Unternehmung soll hier von vornherein darauf abgestellt werden, zusätzliche Exposurerisiken zu vermeiden oder aber das Vertragswerk dazu einzusetzen, das gesamtunternehmerische Risiko im Rahmen einer Risikomanagementstrategie zu verringern. Die Abrechnung der Contracting-Dienstleistungen erfolgt größtenteils Incentice-orientiert. Daher werden Kosten über die erzielten Einsparungen abgegolten.

In einer Analyse des bestehenden Vertragswerks werden alle Rohstoffe oder anderweitig marktgebundenen Preiskomponenten gekapselt und in Einzelkomponenten untergliedert. Dieser materialpreisbezogene Teil wird dann entweder direkt mit etablierten Marktindizes verbunden oder via Basketanalyse über vorhandene Preisindizierungen abgebildet. Ziel ist die scharfe und transparente Trennung von Wertschöpfungs- und Rohstoffkomponente verbunden mit einer marktgerechneten Bepreisung der enthaltenen Materialien.

Nutzen

  • Einheitliche Richtlinien in der Beschaffung und im Absatz
  • Verbesserung der Konditionen
  • Aufrüstung der eigenen Verhandlungsstärke
  • Eliminierung potenzieller Risikopositionen aus versteckten Preisklauseln
  • Reduzierung der Gesamtexposure durch Vertragsumstellung
  • Klare Trennung zwischen Rohstoff- und Wertschöpfungskomponente